Botox – Nebenwirkungen
Botox ist heutzutage in aller Munde. Sehr viele Menschen lassen sich mit Botox behandeln – und die Wirkung ist für diese Menschen so überzeugend, dass sie uns gerne in unserer Praxisklinik in Hamburg aufsuchen.
Doch die Präsenz in den Medien hat auch ein verzerrtes Bild in der Öffentlichkeit geschaffen. Darum ist es verständlich, dass manche Menschen anfangs ablehnend reagieren, wenn die Sprache auf Botox kommt. Oft hört man angstbesetzte Vorurteile, wie z.B. „Nervengift“, „gefährlich“, „starre Mimik“, „unnatürliches Maskengesicht“ oder „man kann doch auch in Würde älter werden“.
Allerdings ist es dann wie in einer oft gehörten Redensart: Alle reden mit, aber kaum einer weiß wirklich Bescheid. Lassen Sie uns deshalb versuchen, mehr Klarheit in eine Behandlung zu bringen, die durch ihre positiven Wirkungen schon so viele Menschen überzeugt und glücklich gemacht hat. Und ganz nebenbei auch so manchen Kritiker zu einem überzeugten Anhänger werden ließ.
Botoxbehandlungen – gefährlich oder nützlich ?
Richtig ist, Toxin bedeutet Gift. Und in hoher Dosierung kann Botulinumtoxin den sog. Botulismus auslösen. Doch es ist, wie auch bei anderen potentiell gefährlichen Substanzen: Erst die Dosis macht das Gift. Das bedeutet, ein Stoff kann in hoher Dosierung gefährlich sein. Und dieselbe Substanz kann bei niedriger Dosis ein nützliches Medikament sein, wie zahlreiche Beispiele aus der Geschichte der Medizin belegen.
Und genau darum geht es bei der Botoxbehandlung. Die eigentliche Wirksubstanz ist in den handelsüblichen Ampullen nur in extrem niedriger Dosierung vorhanden. Man müsste schon eine absurd hohe Menge an Botox-Ampullen auf einmal verabreichen, um in den für den Menschen gefährlichen Dosisbereich zu gelangen.
Auch Langzeiterfahrungen liegen vor. Denn seit über 30 Jahren wird Botulinumtoxin A in der Neurologie und in der Inneren Medizin verwendet, auch zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Die dabei eingesetzten Dosierungen übersteigen nicht selten die üblicherweise in der Ästhetischen Medizin verwendeten Mengen bei weitem.
Botox-Party oder versierter Arzt ?
Die Rechtslage ist eindeutig: Eine Unterspritzung mit Botulinumtoxin A ist eine ärztliche Behandlung, d.h. sie darf nur von einem Arzt durchgeführt werden. Dennoch wird immer wieder von sog. Botox-Partys und nicht-ärztlichen Botoxunterspritzungen durch Kosmetiker(innen) u.a. berichtet, oder von Ärzten anderer Fachbereiche, die sonst wenig oder gar nichts mit Ästhetischer Medizin zu tun haben.
Oft sind es wohl vermeintlich günstige Preise oder die „spontane Stimmung“, die Menschen zu fachfremden Behandlungen veranlassen. Doch tatsächlich gehen sie unnötige Risiken ein und berauben sich Ihrer eigenen Chancen. Unsachgemäße Unterspritzungen, unschöne Ergebnisse und wissen Sie eigentlich, was genau Sie da gespritzt bekommen?
Der Grund, warum Sie eine Botoxbehandlung von einem in der Ästhtetischen Medizin erfahrenen Arzt Ihres Vertrauens durchführen lassen sollten, ist Qualität: Des Präparates, der Anwendung und des angestrebten natürlichen Ergebnisses.
Und es gibt noch einen Grund: Ein versierter Arzt kann durch fein modulierte Botoxbehandlungen noch andere Möglichkeiten ausschöpfen. Und die gehen weit über eine einmalige Faltenbehandlung hinaus. Kennen Sie eigentlich die Möglichkeiten, die in einer niedrig dosierten, dafür aber mehrmals wiederholten Botoxbehandlung stecken?
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